Die Frage aller Fragen:

„Willst du meine Geburtsfotografin werden? Wir planen eine Hausgeburt.“

traf mich wie ein Schlag – und ohne zu zögern sagte ich sofort „ja“.

Doch dann kam die Ernüchterung.

Wie soll das mit einer 16 Monate alten Tochter funktionieren?

Mit einem Mann der öfter mal auf Montage muss und Schwiegereltern die noch im Berufsleben stehen?

Puh – die Rufbereitschaft bei Geburten ist schon eine Hausnummer die es zu stemmen gilt.

 

Schnell war ich mir mit der Mutter einig – eine klassische 24h Rufbereitschaft über 4 Wochen kann ich einfach nicht bieten.

Aber für sie gab es aber keine andere Fotografin. Sie wollte mich!

 

Also fanden wir beide unseren Frieden mit „Entweder es klappt oder es klappt nicht“.

 

Der errechnete Entbindungstermin war noch gut 2,5 Wochen hin.

Völlig unerwartet las ich morgens nach dem Aufstehen die Nachricht: „Mir ist um 4 heute Früh die Blase gesprungen – ich habe Wehen.“.

 

Was für ein perfekter Zeitpunkt…

(Äußerlich) entspannt und innerlich am Zerbersten vor Spannung brachte ich meine Tochter in die Krippe, informierte meinen Mann und meine Schwiegereltern, frühstückte, kaufte Proviant und packte noch eine Ladung zusätzlicher Akkus in die Kameratasche.

 

Am späten Vormittag hatte ich noch immer nichts von der Mutter gehört. Eigentlich wollte sie sich „sehr bald“ melden. Ich saß auf glühenden Kohlen. Unruhe pur!

Zögerlich wählte ich die Nummer ihres Festnetzanschlusses. Ich wollte nicht stören, mich nicht aufdrängen. Während der Geburt denkt Frau ja wirklich an andere Sachen… Aber naja >>da musste jetzt durch<< sagte ich mir.

Ihr Mann ging nach einer gefühlten Ewigkeit ans Telefon. Im Hintergrund hörte ich schmerzvolles Stöhnen – ich fuhr sofort los.

 

Um 11:10 Uhr traf ich bei den beiden ein. Die Mutter „wehte“ in der Badewanne vor sich hin. Die Hebamme hielt mitfühlend die Hand und der Vater massierte ihr liebevoll den Rücken und drückte bei jeder Wehe kräftig aufs Steißbein.

 

Dann ging alles wirklich schnell. Nach insgesamt rund 7,5 Stunden erreichten die Wehen ihren Höhepunkt.

 

Um 11:47 Uhr erblickte die kleine Pauline das „Wasser der Badewanne“.

 

Wir alle waren zu Tränen gerührt. Was für eine schöne Geburt.

Bei mir kam alles wieder hoch. Die Emotionen, das Glück und diese Unwirklichkeit PLÖTZLICH DEIN Kind in den Händen zu halten! Unfassbar!

 

Es ist und bleibt einfach das Größte Geschenk auf Erden Mutter zu werden…

Ich bin den Eltern und auch der Hebamme so dankbar, dass ich bei diesem unfassbar tollen Ereignis mit dabei sein durfte und so Paulines erste Stunden auf Erden begleiten konnte.

Ein Tag, der mir vermutlich immer in Erinnerung bleiben wird.

 

 

 

 

 

 

 

Musik der Diashow: „Remember this“ von Beth Champion Mason

Licensed from Triple Scoop Music

TripleScoopMusic.com

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